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Die Pfadfinder
der EFG (Baptisten) - Mosbach


           Derzeitige Altersgruppen

           1. Wölflinge
           
    Zu ihnen gehören Mädchen und Jungen im Alter von 7 - 10 Jahren.
                  Treffpunkt ist samstags um 14.00 Uhr auf der Pfadfinderwiese.

           2. Jungpfadfinder
              
Zu ihnen gehören Mädchen und Jungen im Alter von 10 - 13 Jahren.
                  Treffpunkt ist samstags um 14.00 Uhr auf der Pfadfinderwiese.

              Anfahrt zur Pfadfinderwiese:   

Kontakt: Wölflinge Kontakt: Jungpfadfinder Spenden:
Siedlungsführer: Benjamin Müller      Sippenführer: Daniel Merk  EFG –Mosbach, Verwendung Pfadfinder
062629168840 0626136946 IBAN:  DE21674600410000475408
01748635594   BIC:     GENODE61MOS
muellersbenny@aol.com  Daniel-Merk@web.de Voba Mosbach
    BLZ: 67460041
    Kto:  475408
 
 

           3. Aus dem Pfadfinderleben ...

So fing alles einmal an

Pfadfinderleben 2009

 

Pfadfinderleben aktuell

 


       


 

4. Grundsätzliches zur Pfadfinderarbeit

 

 

Die Geschichte ...

 

Die Baptistische Pfadfinderschaft entstand 1986. Am Beginn ihrer Geschichte steht die ältere Jungschar der EFG * Reutlingen – damals als Fahrtengruppe bekannt – und ihr ausdrücklicher Wunsch, über das Jungscharalter hinaus zusammenbleiben zu wollen. Gemeinsame Überlegungen mit der Jungschar der EFG Stuttgart-Zuffenhausen führten im Februar 1986 zu der Entscheidung, die Baptistische Pfadfinderschaft zu gründen. Beschränkte sich die Pfadfinderarbeit zunächst auf das Alter ab 14 Jahre, so entstanden bald auch Kleingruppen für die anderen Altersstufen, weil klar wurde, dass nur die Pfadfindererziehung „von Anfang an“ wirklich Sinn macht. Die Suche nach pfadfinderischen Traditionen ließ ein Stück baptistischer Geschichte wiederentdecken:

Von 1932 an gab es eine Baptistische Pfadfinderschaft, die ihre Wurzeln teilweise im Baptistischen Jugendbund (BJB), aber auch in der Arbeit des CVJM hatte. Nach starkem Wachstum mussten die Pfadfinder 1934 ihren Bund selbst auflösen, um die „kooperative Eingliederung“, also die per Reichsgesetz angeordneteÜberführung der Pfadfinder in die HJ zu verhindern. Dennoch wurde die Arbeit heimlich so lange weiter geführt, bis der Krieg ein vorläufiges Ende setzte. Ab 1948 entstanden an verschiedenen Orten wieder baptistische Pfadfindergruppen, die sich 1958 zur Ringgemeinschaft freikirchlicher Pfadfinder (RFP) innerhalb der Christlichen Pfadfinderschaft (CP) zusammenschlossen. In dieser Zeit nahm die RFP an vielen internationalen Lagern in Europa teil. Parallel dazu wurde ab 1953 vom Gemeindejugendwerk Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden eine „Jungmannenarbeit“ aufgebaut. Bestrebungen von außen, die Pfadfinder in diese Arbeit einzugliedern, führten ab 1962 zur Zersplitterung und Ende der 60er Jahre schließlich zur Auflösung der Ringgemeinschaft. In den Folgejahren gab es in Deutschland keine baptistische Pfadfinderarbeit, wohl aber z.B. in Dänemark, Norwegen und Schweden – Ländern, in denen diese Form der Gemeindejugendarbeit traditionsgemäß stark verbreitet ist und zu denen von Seiten der ehemaligen BPS intensive Kontakte bestanden.

Diese Kontakte wurden wiederbelebt, als im Sommer 1987 auf Einladung der norwegischen baptistischen Pfadfinder 15 BPSler am „Nordisk Baptistspeiderleir“ auf der Insel Tromøy in Norwegen teilnahmen, zusammen mit 1500 anderen baptistischen Pfadfindern aus Dänemark, Norwegen, Schweden und Finnland. Dort entstand auch guter und fruchtbarer Kontakt zu baptistischen Pfadfindergruppen in Schweden und Dänemark, der in der Folgezeit zu gemeinsamen Lagern in Deutschland und Skandinavien führte.
Auch die Begegnungen mit den Altpfadfindern der BPS wurden zu einer wichtigen Quelle und Hilfe.

Heute ist die Baptistische Pfadfinderschaft als Projektgruppe im Gemeindejugendwerk des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland K.d.ö.R. vertreten; außerdem ist sie auch der Pfadfinderverband des Bundes Freier evangelischer Gemeinden in Deutschland K.d.ö.R. Auch in anderen freikirchlichen Gemeinden außerhalb dieser Gemeindebünde ist die BPS Träger der Pfadfinderarbeit.

Derzeit gibt es ca. 1000 Baptistische Pfadfinder in 30 Stämmen, verteilt in 8 Bundesländern.

*) EFG = Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde


Zur Konzeption (Auszüge) ...


D
ie drei Pfadfinder-Grundsätze

1. Verpflichtung gegenüber Gott.

Als BPS bekennen wir die Offenbarung Gottes in seinem Sohn Jesus Christus, der durch die Heilige Schrift bezeugt ist. Wir glauben, dass der Heilige Geist uns im täglichen Leben führen und leiten will. Das heißt, dass das Kennenlernen des Evangeliums durch die Arbeit mit der Bibel nicht auf einer sachlich-theoretischen Ebene stehenbleiben darf, sondern zu einer persönlichen Gottesbeziehung herausfordern soll.

2. Verpflichtung gegenüber anderen.

Als Christen und Pfadfinder haben wir die Aufgabe, für unsere Mitmenschen da zu sein und uns jederzeit für Frieden, Gerechtigkeit und die Bewahrung der Schöpfung einzusetzen. Die politische Meinungsbildung soll dabei nicht einseitig beeinflusst, sondern parteipolitisch neutral ermöglicht werden.

3. Verpflichtung gegenüber sich selbst.

Da ich von Gott geliebt und angenommen bin, kann ich auch mich selbst annehmen. Aus dieser Haltung heraus kann ich an mir arbeiten und Verantwortung für die positive Entwicklung meiner Persönlichkeit tragen; Gott will mir bei diesem Prozess helfen.


Der Erziehungsauftrag

Die allgemein üblichen Erziehungsziele der Pfadfinderbewegung gelten auch bei uns: Die BPS will zur Entwicklung der körperlichen, sozialen, geistigen und geistlichen Fähigkeiten junger Menschen beitragen. Sie soll ihnen helfen, ihre Gaben zu entdecken und zu entwickeln, damit sie sich als reife Persönlichkeiten und verantwortungsbewusste Bürger in ihrem sozialen Umfeld – Gruppe, Gemeinde, Elternhaus, Freundeskreis, Schule, Staat – einsetzen können.


Die Methodik

Pfadfinderversprechen

Durch das Ablegen des Versprechens erklärt sich der Pfadfinder mit den Grundsätzen und Zielen der BPS einverstanden und ist bereit, eine verbindliche Mitgliedschaft einzugehen und in seiner Sippe mitzuarbeiten.

„Learning by doing“

Das Lernen geschieht nicht nur durch theoretische Unterweisung, sondern in erster Linie durch praktische Erfahrung.

Sippensystem

Durch die Unterteilung des Stammes in Kleingruppen hat der Sippenführer eine größere Möglichkeit, auf Einzelne einzugehen. Ebenso wie die Pfadfinder sind auch die Führer selbst Lernende, die mit ihrer Aufgabe wachsen. Durch die Methode der Kleingruppen wird die Entwicklung des Einzelnen zur Selbstständigkeit, zum Verantwortungsbewusstsein und zur Zuverlässigkeit gefördert.

Aktivitäten

Zur Verwirklichung dieser Ziele dient ein vielfältiges Programm interessanter Aktivitäten, wie zum Beispiel handwerkliche Tätigkeiten, lebensnahe christliche Verkündigung, praxisorientiertes Arbeiten mit der Bibel, Spiel und Sport, Orientierung und Natur, soziales Engagement. Das einfache Leben auf Fahrt und Lager soll zu sinnvoller Freizeitgestaltung ermutigen und von einer Konsumhaltung wegführen. In der Sippe kann sich jeder mit seinen individuellen Gaben und Fähigkeiten beteiligen und so in der Gemeinschaft soziales Verhalten üben. Auch Projekte, z.B. Aktionen zur Unterstützung Hilfsbedürftiger, und die tägliche „Gute Tat“ dienen diesem Ziel.


Das Pfadfindergesetz der BPS

Der Pfadfinder richtet sein Leben aus nach seinem Herrn Jesus Christus.

1. Der Pfadfinder spricht die Wahrheit – auf sein Wort kann man sich fest verlassen.
2. Der Pfadfinder ist treu – er hält zu unserem Herrn Jesus Christus und zu seinen Freunden.
3. Der Pfadfinder ist hilfsbereit – er ist stets bemüht, andere zu verstehen und tritt Unrecht entgegen.
4. Der Pfadfinder ist freundlich gegenüber allen Menschen – gleich welcher Nationalität, Rasse oder Überzeugung sie angehören;
    er ist Freund aller Pfadfinder auf der ganzen Welt.
5. Der Pfadfinder ist höflich und zuvorkommend – er weiß sich zu beherrschen und ist zum Teilen bereit.
6. Der Pfadfinder schützt Pflanzen und Tiere – er ist sich der Verantwortung für Gottes Schöpfung bewusst.
7. Der Pfadfinder ist gehorsam – das schließt Kritikfähigkeit und verantwortliches Handeln mit ein.
8. Der Pfadfinder weicht Schwierigkeiten nicht aus – er packt sie unverzagt an.
9. Der Pfadfinder ist genügsam – er freut sich an dem, was er hat.
10. Der Pfadfinder hält sich rein in Gedanken, Worten und Taten – er weiß maßvoll umzugehen mit allem, was seinem Körper oder Geist schadet.


Weitere ausführliche Informationen gibt es unter

http://pfadis.gjw-bawue.de/download/Konzeption.pdf

 


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